Pro Tag werden weltweit aktuell rund 300 Milliarden E-Mails verschickt. Das sind 300 Milliarden potenzielle Risikosituationen für Privatpersonen und Unternehmen. Doch weil wir tagtäglich mit E-Mails zu tun haben, fühlen wir uns im Umgang mit ihnen recht sicher. Phishing erkennen? Kein Problem! Es reicht, verdächtige Anhänge nicht zu öffnen? Aber ja! Wir räumen auf mit den drei größten Mythen der E-Mail-Sicherheit, denen wir im Arbeitsalltag unterliegen.
Wie viele E-Mail-Adressen habt ihr? Wir schätzen: mindestens drei Stück. Eine für die Arbeit, eine E-Mail für seriösen, privaten Austausch und eine E-Mail für alles nicht so Wichtige, zum Beispiel Anmeldungen in Onlineshops, in denen ihr nur einmal bestellen werdet. Was ihr im Privatleben gut steuern könnt, ist im Arbeitskontext nur selten möglich. Eure Job-Mail-Adresse kommt fast überall zum Einsatz – und taucht damit eher früher als später auch in Verteilern von Cyberkriminellen auf.
Und diese nehmen sie dankbar an, sind doch Unternehmen attraktive Ziele für Cyberattacken. Deshalb ist es wenig überraschend, dass E-Mails eines der häufigsten Einfallstore sind, über die die aufwendigen Sicherheitssysteme von Unternehmen ausgehebelt werden. Genauso wenig überraschend dürfte es sein, dass sich professionelle Cyberkriminelle wesentlich schlauer anstellen als der ausländische Anwalt, der deine Kontodaten haben möchte, um dir das Erbe eines kürzlich verstorbenen entfernten Verwandten zu überweisen. Deshalb: Let’s talk E-Mail-Sicherheit und lasst uns mit den größten Mythen aufräumen.
Mythos 1: Wenn ich eine E-Mail nur anschaue und keine Anhänge öffne, passiert nichts!
Ja, Cyberkriminelle mögen Anhänge. Unser Partner für E-Mail Sicherheit Hornetsecurity hat mit einem Blick auf die eigenen Zahlen herausgefunden, dass zum Beispiel Archivdateien, also komprimierte Anhänge, besonders beliebt sind. Hinzu kommen die klassischen, bei Unternehmen sehr beliebten Dateien, z. B. Excel-, Word- und PowerPoint-Dateien mit Makros, in denen sich Malware versteckt. Auch PDFs erfreuen sich noch immer zum Verbreiten schädlicher Links besonderer Beliebtheit. Doch noch häufiger kommen im HTML-Code der E-Mail versteckte Codes zum Einsatz, die allein durch das Öffnen der E-Mail auf dem Computer des Anwenders ausgeführt werden. Dies kann im schlimmsten Fall zum Download von Malware führen. Deshalb gilt: Nicht nur keine Dateianhänge öffnen, sondern auch die automatische Anzeige der E-Mail im HTML-Format deaktivieren!

Die Debatte um die Technologie, die New Work überhaupt erst ermöglicht, wird entweder zu oberflächlich oder gar nicht geführt. Der Grund: Die moderne und leistungsfähige technologische Ausstattung für neue Arbeitskonzepte sei ein Hygienefaktor. Und das mag stimmen. Das haben nicht zuletzt die zahlreichen Studien zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit bewiesen. Aber was ist, wenn die Technik in Zeiten von New Work mal nicht funktioniert? Dann ist die Mitarbeiterzufriedenheit schnell Geschichte und es kostet Unternehmen bares Geld. Die Auswahl des passenden IT-Partners, die Erarbeitung eines individuellen Konzepts und die kontinuierliche Betreuung der Systeme sind deshalb elementare Erfolgsfaktoren, wenn es um New Work geht.
Deshalb sind Unternehmen gut beraten, nicht einfach nur auf den Trend aufzuspringen, sondern sich zügig strategische Gedanken zur technologischen Weiterentwicklung der Arbeitsumgebung zu machen.
